Die Philosophie von BeWo Lebensfreude ist der Humanismus, welcher von einer optimistischen Einschätzung der Fähigkeit jedes Menschen, zu einer besseren Existenzform zu finden, bestimmt ist. Dabei wird ein Gesellschafts- und Bildungsideal entworfen, dessen Verwirklichung jedem die bestmögliche Persönlichkeitsentfaltung ermöglichen soll.

 

 Der Verbindung des humanistischen Ansatzes mit der UN-Behindertenrechtskonvention wird in der Planung der Hilfe (Bedarfsermittlung) und der alltäglichen Betreuung von BeWo Lebensfreude Rechnung getragen.

 

Mit dem Gespräch zur Planung der Hilfe wird hier auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Klient*innen und die notwendigen Hilfen für sie eingegangen.

Durch die gemeinsame Bedarfsermittlung wird im Hinblick auf die Klient*innen selbstbestimmend gearbeitet. Es wird wertschätzend und nicht bevormundend, sondern auf Augenhöhe gemeinsam mit den Klient*innen der bestmögliche Weg zur Erreichung der Ziele und der Wiedereingliederung in die Gesellschaft besprochen.

 

Die Bezugsbetreuer*innen können zur Orientierung der Klient*innen eine Vorbildfunktion übernehmen. Ihr bzw. ihm dabei so wenig Hilfe wie möglich, aber so viel wie nötig zukommen zu lassen, ist der Charakter der Arbeit von BeWo Lebensfreude, da nur so eine eigene Persönlichkeitsentfaltung und Entwicklung der Selbstbestimmung erreicht werden kann.

 

Im Sinne der humanistischen Wissensvermittlung werden die Klient*innen über das Bedarfsermittlungsverfahren, die Eingliederungshilfe, das Persönliche Budget und andere Formen der Hilfen (z.B.: Wohnen bei Pflegefamilien, Hilfen des Opferentschädigungsgesetzes und die Ambulant Psychiatrische Pflege) aufgeklärt.

Leitbild Betreutes Wohnen Lebensfreu(n)de

 

  1. WIR NEHMEN MENSCHEN AN, WIE SIE SIND.

Die Basis unserer Arbeit: Wir sind für alle Menschen da: Jugendliche, Erwachsene, jedes Geschlecht, gesund oder krank, jede Herkunft, jede Hautfarbe, Religion und Weltanschauung.

 

  1. UNSER ANLIEGEN IST DAS WOHLERGEHEN DER MENSCHEN IN MATERIELLER, KÖRPERLICHER, GEISTIGER UND SEELISCHER HINSICHT.

Daran richten wir unsere Arbeit aus. Wir verbessern ständig die Qualität unserer Arbeit, damit unsere Angebote dem tatsächlichen Bedarf entsprechen.

 

  1. WIR STÄRKEN DIE EIGENKRÄFTE DER MENSCHEN, FÖRDERN IHRE SELBSTSTÄNDIGKEIT UND ACHTEN IHRE WÜRDE.

Wir unterstützen Menschen darin, ihr Leben selbst und eigenverantwortlich zu gestalten. Dazu gehört für uns auch ein aktiver Schutz aller Menschen vor jeglichen Formen von Gewalt.

 

  1. WIR STEHEN FÜR INTEGRATION UND INKLUSION.

Wir verstehen uns als Einrichtung, die sich dem gesellschaftlichen Wandel und der Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung und sozial Schwächerer verschrieben hat und verpflichtet fühlt. Das Wohlergehen von Menschen mit und ohne Behinderung ist unsere oberste Maxime, an der wir unser Handeln und unser Denken ausrichten.

 

  1. WIR ORIENTIEREN UNS AN DEN BEDÜRFNISSEN UNSERER KLIENT*INNEN VOR ORT.

Auf Lebenssituationen reagieren wir flexibel und ermöglichen angemessene Hilfe.

 

  1. WIR HANDELN ALS TEIL DER GESELLSCHAFT; UNSERE VORRANGIGE OPTION GILT DEN MENSCHEN MIT PYCHISCHEN ERKRANKUNGEN UND BEHINDERUNGEN.

Wir setzen uns besonders für schwache und benachteiligte Menschen ein. Wir bieten unsere Hilfe vorrangig Menschen an, die wenige oder keine Fürsprecher haben und keine ausreichende Hilfe finden.

 

  1. WIR GESTALTEN GEMEINSAM.

Wir suchen die Zusammenarbeit mit Menschen und Organisationen, mit denen wir gemeinsame Ziele haben. Dabei sind uns gegenseitige Wertschätzung, Vertrauen und Transparenz wichtig.

Verhaltenskodex herunterladen (PDF)